Sommerekzem beim Pferd – was steckt dahinter?
Das Sommerekzem verursacht sehr belastende Beschwerden bei vielen Pferden, hier vor allem bei bestimmten Rassen. Besonders bekannt ist es als „Isländerkrankheit“, weil es bei Isländern gehäuft auftritt. Aber auch andere Rassen – vor allem leichtfuttrige oder robuste Typen – können betroffen sein.
Symptomenbild
Das Sommerekzem äußert sich vor allem durch starken Juckreiz. Die Pferde kratzen sich dann oft so sehr, dass offene, nässende Stellen am Mähnenkamm und an der Bauchnaht entstehen. Für die Tiere bedeutet das natürlich Stress und Unwohlsein.
Ursachen
Viele denken, dass das Sommerekzem eine Allergie gegen den Stich bestimmter Mücken ist. Tatsächlich ist der Mückenstich der Auslöser für die bekannte entzündliche Reaktion. Dass ein Pferd aber auf den Stich mit derartig heftigen entzündlichen Reaktionen antwortet, ist die Folge eines überlasteten Stoffwechsels und nicht die Ursache. Das heißt, das ganze Gleichgewicht des Stoffwechsels eines Pferdes spielt eine Rolle und nicht nur der Stich selbst.
Behandlung
Ich behandle das Sommerekzem schon seit Jahren. Es braucht etwas Geduld bis die Symptome abklingen, aber Ihr Pferd wird es Ihnen danken . Bei der Behandlung geht es darum, den Stoffwechsel zu entlasten, die Haut zu pflegen und den Juckreiz zu lindern. Nur so kann das Pferd wieder entspannter durch den Sommer kommen. Dafür braucht es einen durchdachten Langzeitplan.
Ausblick
Falls Sie also einen Vierbeiner haben, der mit Sommerekzem kämpft, heißt das nicht, dass Sie alleine sind. Mit etwas Wissen und einem gut durchdachten Langzeitplan wird die Zeit ohne Juckstress wird definitiv kommen!