Das nasskalte Herbstwetter ist genau der richtige Zeitpunkt, um einmal über eine uralte Heilmethode aus der Traditionellen Chinesischen Medizin, die Moxatherapie zu sprechen.
Aber was ist Moxatherapie nun eigentlich?
Moxa ist eine Jahrtausende alte Wärmepunktur oberhalb der Haut an klassischen Akupunkturpunkten. Aber auch lokal z. B. über schmerzhaften Regionen lässt sich Moxa einsetzen. Die Behandlung bewirkt ein tiefgehendes Wärmen. Dadurch verbessern sich der Qi- und Blutfluss. Eine langanhaltende Aktivierung des Körpers ist die Folge.
Moxawärme ist mit keiner anderen Wärmeanwendung vergleichbar. Sie steigert die Körperabwehr, sowie die Durchblutung, die Organ- und Zellfunktion, den Stoffwechsel und verbessert die Fließeigenschaften des Blutes. Daneben mindert oder beseitigt sie Schmerzen.
Wann wird Moxa angewendet?
Grundsätzlich kann man Moxa bei fast allen Krankheiten einsetzen, aber bei Problematiken, die mit Kälte und Feuchtigkeit in Zusammenhang stehen und bei Sehnenproblemen ist Moxa jeder Akupunktur überlegen. Nicht nur Arthrose und Atemwegsprobleme, auch Überbeine und chronische Ansammlungen von Schleim lassen sich behandeln. Auch bei Durchfällen und Kotwasser ist Moxa extrem hilfreich.
Wie man sieht, die Moxatherapie ist universell.
Sehr berührend ist es, zu beobachten, wie die meisten Pferde die Behandlung geniessen!