Darmsanierung beim Pferd

Eine Darmsanierung ist ein wesentlicher Bestandteil vieler Therapien. Aber nicht immer ist sie nötig. Hier finden Sie eine allgemeine Checkliste von Symptomen und Erkrankungen, bei denen eine Darmsanierung hilfreich sein kann. Entscheidend ist dann die individuelle Untersuchung und Befundung des Tieres.

Checkliste, wann eine Darmsanierung in Betracht gezogen werden kann
  • Ihr Pferd ist ständig verwurmt, die anderen in der Gruppe aber nicht
  • nach Entwurmungen oder längerer Medikamentengabe
  • Blähungen
  • Kolikneigung
  • Kotwasser
  • Kotwasser trotz richtigem Anweiden
  • Ihr Pferd reagiert empfindlich auf jede Veränderung der Fütterung
  • nach der Fütterung von minderwertigen Futtermitteln, verdorbenen Futtermitteln, schimmligem Heu
  • Magengeschwüre
  • sehr häufiges Kotabsetzen
  • Farbe, Feuchtigkeit und Konsistenz der Pferdeäpfel entsprechen nicht
  • Kotfressen
  • Energiemangel
  • verzögerter Fellwechsel und Fellwechselprobleme allgemein
  • stumpfes Haarkleid und Veränderungen der Haare, Hungerhaare, auch Verfärbungen, z. B. das Auftreten eines Rotstiches
  • Hautprobleme ganz allgemein, aber auch Mauke oder Sommerekzem
  • Ihr Pferd ist aufgeschwemmt, aber nicht dick, hat Wassereinlagerungen statt guter Muskulatur
  • mangelnder Muskelaufbau trotz adäquater Fütterung und Training
  • Husten, equines Astma, COB, COPD
  • Infektanfälligkeit
  • Equines Metabolisches Syndrom/EMS
  • Cushing
  • Hufrehe
  • bei irgendeinem Problem, bei dem es trotz passender Therapie keine deutliche oder nachhaltige Besserung gibt

Bei all diesen Problemen sollte man auch an die Darmgesundheit denken und untersuchen, ob eine Darmsanierung notwendig ist.

 

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